Der Geschأ¤ftsfأ¼hrer der Verbraucherorganisation Foodwatch, Martin Rأ¼cker, sagte: â??Anstatt ein weiteres rein freiwilliges Siegel auf den Markt zu bringen, muss sich Julia Klأ¶ckner fأ¼r gesetzliche Vorgaben einsetzen, damit alle und nicht nur einige wenige Nutztiere tiergerecht gehalten werden.â??
Grأ¼nen-Fraktionschef Anton Hofreiter sagte, Bأ¼rger hأ¤tten das Recht zu erfahren, wie die Tiere gehalten wurden, deren Produkte sie essen. â??Dafأ¼r brauchen wir eine verbindliche Fleischkennzeichnung – kein freiwilliges Wischiwaschi-Label.â?? Auch Grأ¼nen-Chef Robert Habeck kritisierte die Unverbindlichkeit des Labels: â??Das hilft keinem Schwein, Hأ¼hnern und Rindern schon gar nicht, und den Verbrauchern auch nur bedingtâ??, sagte er der â??Neuen Osnabrأ¼cker Zeitungâ??. Die Umweltorganisation Greenpeace warnte vor Rأ¼ckschritten fأ¼r den Tierschutz. Statt eine أ¼berflأ¼ssige freiwillige Kennzeichnung mit Millionen an Steuergeld zu finanzieren, mأ¼sse die Ministerin Bauern bei mehr Tier- und Klimaschutz helfen.