Wyclef Jean glaubt, dass die Musik sein Leben gerettet hat. Der ehemalige Produzent der Black Eyed Peas hatte keine leichte Jugend. Der gebürtige Haitianer zog mit seinen Eltern nach Brooklyn, New York, und begann eine enge Beziehung mit der Musik. In diese konnte er sich oft hineinflüchten, wenn es einmal nicht so leicht war. Der Künstler, der auch schon mit Michael Jackson, Carlos Santana und Simply Red zusammenarbeitete, spricht im Interview mit dem 'Q'-Magazin über die Bedeutung der Musik für ihn: "Musik kann dein Leben retten. Buchstäblich [...] Als ich zuerst anfing, Musik zu spielen, rettete es mein Leben. Wenn du als Teenager in diesen Gemeinschaften bist, gab mir Musik einen Zufluchtsort." Der Gründer der Fugees fand sich selbst "durch Poesie, durch Töne" - und lenkte sich so davon ab, im "Block" zu sein. Durch die Musik entkam er gefährlichen Situationen: "In Zeiten, wenn es Schießereien gab, habe ich es um 15 Minuten verpasst, weil ich entschieden hatte, dieses Jimi Hendrix-Solo zu üben." Nun, als erfolgreicher Künstler, sei es Jean sehr wichtig, langanhaltende Musik zu machen. Für ihn ist es bedeutend, ein "kulturelles Phänomen" zu erschaffen. Privat hingegen zählen für ihn einzig "Familie und Freunde", statt Geld.